

DIE BIENEN
Die Bienen der foris werden extensiv gehalten. Extensiv, das heisst, sie dürfen ihre Wohnung na ja, fast ganz, selber einrichten. Naturwabenbau ist der Fachausdruck. Dies hat zur Folge, dass sich recht viele honignaschende Drohnen im Volk aufhalten. Das gibt einen deutlich reduzierten Ertrag. Drohnen sind männliche Bienen.
Jeder Eingriff in das Volk ist eine Störung. Es werden darum nur die nötigsten Eingriffe vorgenommen. Ausser Oxal- und Ameisensäure werden keinerlei chemische Mittel zur Krankheitsbekämpfung eingesetzt. Die beiden Säuren bauen sich zu 100 Prozent natürlich ab. Die Bienen dürfen ihren Schwarmtrieb voll ausleben. Die Völkervermehrung findet ausschliesslich auf diesem Weg statt. Gefüttert werden die Bienen mit Biozucker.
Die Stände sind in Bern, Ittigen und Oberburg.
Leider sind letztes Jahr einige Völker eingegangen. Vermutlich ist eine ganze Kette von Ursachen verantwortlich und damit sind unsere WissenschaftlerInnen schnell überfordert, zumal bei Bienen nie Geld und nur manchmal Honig fliesst. Die Frage muss gestellt werden, welche Umwelt könnte für die Bienen lebenswert sein?

